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Widerstandsgrade

Einbruchhemmende Tresore

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Sicherheitsstufe und Widerstandsgrad eines Tresors: Was bedeutet das für Sie?

Möchten Sie sicher sein, dass Ihr Tresor gut gegen Einbruch geschützt ist? Dann sollten Sie auf die Sicherheitsstufe bzw. den Widerstandsgrad achten. Diese zeigen, wie widerstandsfähig ein Tresor ist und wie viel Aufwand nötig ist, um ihn aufzubrechen. Außerdem gibt sie häufig einen Hinweis darauf, welchen Wert Sie versichern können. 

Trotzdem ist das für viele Menschen ein schwieriges Thema. Was bedeuten diese Stufen genau? Und welche brauchen Sie? In diesem Blog erklären wir es Schritt für Schritt. 

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Was sind Sicherheitsstufe und Widerstandsgrad eines Tresors?

Die Sicherheitsstufe bzw. der Widerstandsgrad zeigt, wie gut ein Tresor gegen Einbruchversuche geschützt ist. Je höher die Stufe, desto schwieriger ist es, den Tresor aufzubrechen. In Tests wird geprüft, wie viel Zeit und welches Werkzeug nötig sind, um in den Tresor zu gelangen. Je länger das dauert, desto höher ist die Einstufung.  

Eine höhere Sicherheitsstufe oder ein höherer Widerstandsgrad bedeutet: 

  • mehr Schutz vor Einbruch 

  • eine höhere Versicherungsdeckung (als Hinweis darauf, welchen Wert Sie versichern dürfen) 

  • mehr Sicherheit für Ihre Wertsachen 

Bei zertifizierten Tresoren erkennen Sie zum Beispiel Sicherheitsstufen nach EN 14450 (S1/S2) oder Widerstandsgrade nach EN 1143-1 (Grad 0, I, II, III, IV, V). S1 und S2 stehen für leichtere Tresore mit grundlegendem Einbruchschutz, während die Widerstandsgrade für schwerere Tresore gelten, die strengeren Prüfungen unterliegen und einen höheren Schutz bieten. 

Möchten Sie mehr über die Normen hinter diesen Klassen erfahren (z. B. EN 14450 und EN 1143-1)?

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Wie wird das Sicherheitsniveau des Tresors festgelegt?

Die Sicherheitsstufe bzw. der Widerstandsgrad eines Tresors wird in umfangreichen Einbruchtests festgelegt. Spezialisten versuchen, den Tresor mit professionellem Werkzeug aufzubrechen. Geprüft werden unter anderem Tür, Schloss, Konstruktion und mögliche Schwachstellen.  

Dahingehend wird der Tresor unter möglichst ungünstigen Bedingungen getestet. Nur wenn er diese Prüfungen besteht, erhält er eine offizielle Sicherheitsstufe oder einen Widerstandsgrad. Möchten Sie mehr darüber wissen?

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Was bedeutet das für Ihre Versicherung?

Versicherer nutzen die Sicherheitsstufe bzw. den Widerstandsgrad als Grundlage für ihre Deckungsempfehlung. Die Stufe gibt einen Hinweis darauf, wie viel Bargeld oder welche Wertsachen Sie in einem Tresor versichern können. Das wird auch als Richtwert der Wertaufbewahrung bezeichnet.

Dabei gehen Versicherer häufig von einer Standardsituation aus, zum Beispiel von einer Aufbewahrung in einem unbeaufsichtigten Gebäude innerhalb geschlossener Ortschaften. Wenn Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen – etwa Verankerung, eine Alarmanlage oder Videoüberwachung – kann das positiv berücksichtigt werden. 

Welche Sicherheitsstufe oder Widerstandsgrad passt zu Ihrer Situation?

Welche Sicherheitsstufe bzw. welchen Widerstandsgrad Sie brauchen, hängt davon ab, was Sie aufbewahren möchten, welchen Wert es hat und welche Anforderungen Ihre Versicherung stellt. Grob gilt: 

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Zuhause oder kleines Büro:

Für Dokumente und niedrigere Werte reicht oft eine leichtere Sicherheitsstufe bzw. ein niedriger Widerstandsgrad (z. B. EN 14450 S2).

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Geschäft, Praxis oder höhere Wertaufbewahrung:

Bei höheren Werten oder Tageseinnahmen ist meist eine höhere Sicherheitsstufe bzw. ein höherer Widerstandsgrad sinnvoll (z. B. ein Grad 1 nach EN 1143-1).

Häufig gestellte Fragen

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